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Zzzzzzzzzz….Klatsch! – Brasilien, die Olympischen Spiele und das Zika-Virus

Im August finden die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro statt und immer noch infizieren sich täglich Menschen mit dem Zika-Virus. Das Olympische Komitee hat den Athleten und Teammitgliedern die Teilnahme freigestellt. Doch wie riskant ist eine Reise nach Rio wirklich?

Camilla Bonin und Glaucio Mynssen vertreten Brasilien auf der diesjährigen ITB Berlin. Sie sehen in der Verbindung Zika-Virus und Olympischen Spielen kein Problem. „Es gab nur sehr wenige Stornierungen und in Rio sind fast alle Hotels ausgebucht“, sagt Camilla Bonin. Sowohl Bonin als auch Mynssen haben bisher auf der ITB viele Besucher über die Olympischen Spiele informiert und wurden häufig nach Tickets für die Olympischen Spiele gefragt. „Niemand hat Fragen zum Zika-Virus gestellt oder ihn erwähnt“, sagen beide. In Brasilien hingegen findet das Virus große Beachtung und Mynssen findet es sogar gut, dass das Virus in Verbindung mit den olympischen Spielen auftritt. „Ohne die Olympischen Spiele würden sich nicht so viele Menschen für das Zika-Virus interessieren“, sagt er. So bekommt Zika viel mehr Aufmerksamkeit, die notwendig ist, damit schneller geforscht wird und das Virus behandelt werden kann. Denn obwohl er ihn nicht als Reiserisiko ansieht, ist Mynssen der Meinung, dass die Forschungen bisher nur langsam vorangegangen sind. Da die Olympischen Spiele im Winter stattfinden werden, ist die Gefährdung von Mücken gestochen zu werden geringer. Das sieht nicht nur Glaucio Mynssen so, sondern auch der Deutsche Olympische Sportbund. Das Virus sei ein größeres Problem in ländlichen Regionen.

Michael Schirp, Sprecher des DOSB, findet keinen, dass es keinen Grund gibt nicht zu fahren. „Sportler reisen das ganze Jahr rund um die Welt und begegnen allen Krankheiten dieser Welt. Dessen sind sie sich bewusst.“ Trotzdem nimmt der Deutsche Olympische Sportbund gerade das Zika-Virus sehr ernst. Es gibt eine Internetseite für Leistungssportler, die über Infektionskrankheiten aufklärt. Auf dieser Seite wird schon seit Monaten über das Zika-Virus informiert. Vor den olympischen Spielen nehmen die Wettkampf-Ärzte an speziellen Workshops teil. Dieses Jahr wurde dieser Workshop extra mit Informationen über das Zika- Virus ergänzt. Durchgeführt wurde das Ganze von einer Beraterin des Robert Koch-Instituts. „Unsere Grundsätze sind: keine Panik zu verbreiten, vorzubereiten und mitzudenken“, sagt Schirp. Die einzelnen Sportverbände geben Flyer und Hinweise mit Zika Informationen für die Athleten weiter. Dort werden sie über Prophylaxen und darüber, dass es keine Medikamente oder Impfungen gibt, informiert. Die Athleten sollten Fenstergitter, Moskitonetze und Insektenspray nutzen. Zudem soll stehendes Wasser gemieden werden. „In den olympischen Dörfern werden offene Wasserflächen trockengelegt“, so Schirp. Auch das Auswärtige Amt geht von keiner Gefahr während einer Brasilienreise aus. Es weist auf seiner Internetseite auf das Zika-Virus hin, aber spricht nur eine Warnung für schwangere Frauen aus. Camilla Bonin fasst die Situation auf der ITB wie folgt zusammen: „Die Teilnehmer haben nur zwei Möglichkeiten: ignorieren und fliegen oder stornieren.“

LAW

ITB 2016 Tag 2 | 10. März 2016 young press 2016
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Zwischen Krise und Erholung: Kamerun kämpft auf der ITB um jeden Touristen

„Ebola hat den Tourismus in ganz Afrika total zerstört“, sagt Agnés Kah, Tourismusbeauftragte Kameruns. Obwohl bei weitem nicht alle Länder Afrikas von der Epidemie betroffen waren, brach der Tourismus im gesamten Kontinent ein. So auch in Kamerun. Doch während die Ebola-Epidemie wieder unter Kontrolle ist, gibt es noch weitere Krisen um Kamerun. Denn das Land ist indirekt von der Präsenz terroristischer Gruppen wie Boko Haram im Nachbarland Nigeria betroffen. Dadurch ist vor allem das Grenzgebiet im Norden Kameruns gefährlich. Das Auswärtige Amt hat deshalb eine Teilreisewarnung ausgesprochen. Um seine Grenze zu Nigeria zuätzlich zu sichern, habe Kamerun mehr als 200.000 Soldaten in die nördlichen Grenzgebiete geschickt. In den letzten Monaten hat sich der Tourismus wieder langsam erholt und erste Touristengruppen sind wieder ins Land gereist. Tourismusbeauftragte Agnés Kah hofft, dass sich die Lage in 2016 noch weiter beruhigen wird und wieder mehr Touristen ihr Heimatland besuchen werden. Besonders traurig findet sie es, dass die meisten Deutschen nichts über die deutsche Kolonialisierung Kameruns wissen. „Alle kennen unseren berühmten Fußballer wie Roger Milla, aber selbst die Gebildeten wissen nichts über unsere Geschichte. Trotzdem zieht sie nach den ersten zwei Tagen auf der ITB in Berlin eine positive Bilanz: „Wir waren sehr, sehr beschäftigt“.

Kameruns Tourismusbeauftragte auf der ITB im Gespräch mit young press

Kameruns Tourismusbeauftragte auf der ITB im Gespräch mit young press

„Ein Massentourismus-Land ist und wird Kamerun jedoch nie werden“, so Kahs Einschätzung. Denn es sei schwer, Tourismus bei den 23 Millionen Kamerunern beliebt zu machen. Viele von ihnen seien der Ansicht, ausländische Touristen kämen immer nur, um etwas von den Einheimischen zu nehmen. Aus diesem Grund sei es sehr schwer, die Einheimischen davon zu überzeugen, dass ihnen der Tourismus etwas bringt.

Diese Einstellung der Kameruner bringt jedoch auch Vorteile für Touristen mit sich, meint Kah, vor allem was die Urpsrünglichkeit und Unverstelltheit der Bewohner angehe: „Die Kameruner warten nicht bis du kommst, um dann für dich zu tanzen, sondern du triffst sie dort beim Tanzen so, wie sie sind“, erklärt Kah.

fep & mlp

ITB 2016 Tag 2 | 10. März 2016 young press 2016

Beim Wandern ist 4.0 nicht gleich 4.0

Nach der Industrie 4.0, die für die Maschine-zu-Maschine-Kommuikation im Produktionsprozess steht, ist auf der ITB der Begriff „Travel 4.0“ in aller Munde. Die Messe versteht darunter vor allem touristische Serviceleistungen durch menschenähnliche Roboter. Auf der Projektpräsentation „Wandern 4.0“ wurde die Versionsbezeichnung einmal ganz anders verwendet: Nach den Projekten Wanderbares Österreich (1.0), Lehrwanderwege (2.0) und Geprüfte Wanderqualität (3.0), stellten Eckhart Mandler, Geschäftsführer der österreichischen Wanderhotels, und Sieghard Preis, Chef des Reisemanagers TAO, „Wandern als ganzheitliches Erlebnis“ (4.0) vor. Zu diesem Zweck schlossen sich sechs Dörfer aus der Alpenregion zu „Europas Wanderdörfern“ zusammen, darunter Lech am Arlberg und Pfronten im Allgäu. Ihnen sollen in Zukunft rund 30 weitere Dörfer folgen, um den Wanderern eine Vielfalt an verschiedenen europäischen Landschaften unter einem Gütesiegel zu bieten. Die Kriterien des Siegels sind trotz 4.0-Label ganz untechnologisch: Sie umfassen eine dörfliche Leitidee, ein positives Erscheinungsbild und ein Leitsystem mit Wanderstartplatz und Orientierungssystem. Außerdem muss im Dorf mindestens drei Wanderbetriebe bieten, wer sich dem Projekt anschließen will. Der Teilnehmerkreis soll zukünftig auch über die Alpen hinaus erweitert werden. Die Idee sieht laut Reisemanager Preis vor, dass demnächst etwa Dörfer aus der Provence oder dem brandenburgischen Flachland der Hochgebirgs-Initiative beitreten können. fep

ITB 2016 Tag 2 | 10. März 2016 young press 2016
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Die Karriere im Blick: Das ITB Career Center

Es ist 11 Uhr morgens, die ITB hat seit zwei Stunden geöffnet. Die Stühle, die vor der Bühne im Career Center stehen, sind schon jetzt voll besetzt. Der erste Vortrag über Karrieremöglichkeiten im Tourismus beginnt, die Zuschauer sind still. Gleich daneben werben Universitäten und internationale Tourismusunternehmen um die größtenteils jungen Besucher. Die Infostände sind voll besetzt.

Mit über 50 Ausstellern ist das Career Center der zentrale Anlaufpunkt zu den Themen Karriere in Tourismus, Reiseverkehr und Gastgewerbe. An allen fünf Messetagen können sich hier interessierte Touristiker jeden Alters über die Perspektiven ihres Berufszweiges informieren. An zwei großen Stellwänden in der Mitte der Halle hängen Informationen über vakante Stellen, an denen nicht nur Einsteiger und junge Menschen stehen bleiben. Bei vielen Stellenausschreibungen gibt es die Möglichkeit, sich vor Ort mit den Ausstellern zu einem kurzen Kennenlerngespräch zurückzuziehen. Seit 2009 ist zudem die Bundesagentur für Arbeit vertreten und informiert über vakante Stellen im Zusammenhang mit der Tourismusindustrie. Hier können Besucher private Berufs- und Bewerbungsberatungen wahrnehmen.

Daneben sprechen Universitäten, (Hoch-)Schulen und Weiterbildungsanbieter im ITB Career Center besonders jüngere Besucher an. Sie haben Studenten oder Auszubildende akquiriert, die mit Begeisterung für ihre Universität, ihr Unternehmen und ihren Beruf werben. Justina und Morgane sind zwei von ihnen. Justina ist Vorzeigestudentin mit Stipendium im Hotelmanagement an einer privaten Akademie in Dubai, „The Emirates Academy“, Morgane eine Studentin der „HOTELSCHOOL THE HAGUE“ im FastTrack Programm – ein Programm, bei dem eine zuvor absolvierte Ausbildung im Tourismus auf die Studienzeit angerechnet wird. Die Strategie scheint aufzugehen. Die jungen  Studenten und Schüler locken immer wieder Gleichaltrige an die Stände und geben ihnen dort Informationen und werben potenzielle Studenten oder Angestellte. Wie viele der späteren Bewerbungen jedoch direkt auf den Auftritt auf der ITB zurückzuführen sind, sei nicht nachzuvollziehen, sind sich die Anbieter des Career Centers einig, da man auch auf anderen Wegen um den Nachwuchs werbe.

Wer das Career Center besuchen möchte, hat bis zum 13.03. dazu die Möglichkeit. Es befindet sich in der Messehalle 11.1.

Das Bühnenprogramm kann unter http://www.itb-berlin.de/Besucher/CareerCenter/ heruntergeladen werden.

ITB 2016 Tag 2 | 10. März 2016 young press 2016
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Mehr als Kuli und Cap – die fünf besten Giveaways auf der Reisemesse

Kugelschreiber sagen, abgesehen von einem aufgedruckten Logo, wenig über ein Land aus. Aber wer ein bisschen die Augen offen hält, der findet auch auf einer Kugelschreiber-lastigen Messe wie der ITB Giveaways, die eine Geschichte erzählen.

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Malaysia: Nutmeg-Sweets

Ein süßlich beißender Geruch liegt in der Luft, am Stand von Malaysia. Er kommt von den kleinen gelben Streifen in den Plastikdöschen, die einem beim Vorbeigehen in die Hand gedrückt werden. Sie sehen aus wie gezuckerter Ingwer, doch es ist Nutmeg. Jeder, der nicht weiß, was Nutmeg ist, weiß es spätestens nach dem ersten Probieren. Dieser Geschmack ist unverkennbar: Muskatnuss! Sehr süß und sehr gewöhnungsbedürftig. In Malaysia wird Muskat in allen Variationen gegessen: Muskat-Bonbons, Muskat-Tee, Muskat-Saft, Muskat-Wasimmermanwill. Man sollte allerdings nicht zu viel wollen und auch nicht den ganzen Becher alleine essen, denn Muskat enthält halluzinogene Wirkstoffe. Bei zu hohem Konsum wirken diese wie Ecstasy. Vielleicht sind die Malayen am Stand ja deswegen immer so super drauf.

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Kasachstan: Filz-Blume

Ein Haus, das man beim Umzug einfach einpackt und auf dem Pferd transportiert. Für Aigul aus Kasachstan ist das nichts besonderes. Sie stammt von den Nomaden ab, die wegen ihrer Tiere ständig weiterwandern. Filz ist für die Nomaden ein Produkt, das ihnen nicht ausgeht, deshalb stellen sie auch fast alles daraus her. Nicht nur ihre Inneneinrichtung, sondern auch ihre Häuser. Sie wickeln den Filz um Holzstangen und spannen ihn als Dach von einer Seite zur anderen. Ziehen sie weiter, falten sie den Filzteppich einfach zusammen und ziehen ihn am nächsten Ort wieder hoch. Der Stoff wirkt wie eine Thermoflasche – bei Kälte wärmt er, bei Hitze kühlt er. Am Stand für Kasachstan filzt Aigul ausnahmsweise mal kein Haus, aber dafür eine schöne Blume, die man sich als Andenken an die Nomaden mitnehmen darf.

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Südkorea: Gaksi-Maske

Es war einmal ein kleines Mädchen im Hahoe-Dorf in Südkorea. Als sie 17 war, starb ihr Mann und kurz darauf auch das Mädchen selbst. Ihr Geist jedoch ist bis heute am Leben und beschützt seit jeher das Dorf und all seine Bewohner. Zu Ehren des kleinen Mädchens hängt an jeder Haustür in Hahoe eine Maske, die böse Geister vertreibt. Die Gaksi-Maske.“ Die Südkoreanerin Cho-Rong erzählt diese Legende gerne, während Besucher kleine Holzmasken, die auf dem Tisch liegen, selber anmalen dürfen. In echt sind die Masken größer, aus robustem Holz und werden von Hand geschnitzt. Die Künstler achten darauf, dass jede Gaksi-Maske kleine, zugekniffene Augen und einen schmalen Mund bekommt. Diese Gesichtszüge stehen sinnbildlich für den Charakter des Mädchens: Zurückhaltend und ruhig. Attribute, die in Südkorea sehr geschätzt werden.

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Indien: Mehendi-Tattoo

Goldene Armreifen, gemustertes Gewand, schwarzer Kayal und eine kleine Tube mit brauner Paste in der Hand. So sitzt die Inderin Nimisha am Stand von Indien und begrüßt ein Mädchen nach dem anderen, die sich Henna-Tattoos von ihr machen lassen wollen. Kunstvoll lässt Nimisha innerhalb von Sekunden ein Mehendi, wie die Tattoos ursprünglich genannt wurden, auf den Händen der Mädchen entstehen. In Indien tragen Frauen diese zu wichtigen Anlässen wie Hochzeit oder Geburt auf beiden Händen und Füßen. Es ist eine Tradition, die Glück bringen soll. Bei Hochzeiten ist das Henna-Tattoo der Bräute besonders groß, denn jede Form und jedes Muster hat eine Bedeutung, und das alles muss auf den Körpern untergebracht werden. Blumen zum Beispiel stehen für Glück und das „V“ für Schönheit. In manchen Städten in Indien bekommen auch Männer zu Hochzeiten Mehendis aufgemalt, aber das ist eher selten. Die Muster sind für sie zu feminin. „Meine zwei kleinen Söhne wollen oft auch Henna-Tattoos, aber nicht sowas mädchenhaftes. Deshalb male ich ihnen ab und zu eine Henna-Rakete auf die Arme, dann sind sie zufrieden.“, erzählt Nimisha, bevor sie sich wieder ganz ihren Mehendis widmet.

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Zypern: Halloumi-Korb

Wenn man es weiß, erscheint es ganz logisch, wenn nicht, rätselt man sehr lange herum. So lange, bis Kemal aus Zypern im gebrochenen Englisch erklärt, wozu die grünen Körbchen, die er den ganzen Tag flechtet, gut sind. Sie sehen zwar schön aus, sind aber keine Deko, sondern eine Kochutensilie. Aus langen, festen Grashalmen, die wörtlich übersetzt „Spagetthi-Gras“ heißen, werden sie zusammengebunden. Nudeln stellt man mit den Körben allerdings nicht her – sondern Käse. Milch und Joghurt werden in einen solchen Korb gekippt, die Flüssigkeit fließt durch die Lücken heraus und das, was in dem Korb übrig bleibt, ist Halloumi. Die besondere Würze des Grillkäses entsteht auch dadurch, dass der Geschmack des „Spagetthi-Gras“ vom Käse angenommen wird. Die Körbe sind also ein natürlicher Filter, geben Würze und sind ganz typisch für Zypern und sein kulinarisches Angebot. caw

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Sharing is CARing -Trends der Sharing Economy

Neue Technologien haben die Reisemobilität grundlegend verändert. Travel 4.0. Zu diesen neuen Konzepten gehört auch Corporate Carsharing.

„Jede 1,4 Sekunden wird ein Carsharing-Fahrzeug gemietet,“ sagt Ensar Askeül, ein Mitarbeiter des Carsharing-Anbieters car2go. Kunden sind dabei längst nicht mehr nur Hipster und Leute mit wenig Geld, auch immer mehr Unternehmen steigen auf den Trend mit auf.

Die Studie „Chefsache Business Travel 2016“ des Deutschen Reiseverbandes belegt, dass zwei Drittel der Geschäftsreisenden schon einmal Carsharing genutzt haben. Gefunden, geöffnet und wieder abgeschlossen wird das gemietete Fahrzeug einfach per Smartphone-App. Das Problem am Public Carsharing: Jeder kann es benutzen und deswegen ist nicht immer ein Fahrzeug in der Nähe. „Obwohl alleine car2go und DriveNow in Berlin über 2.000 Autos zur Verfügung stellen,“ sagt Stephan Tillmanns, Produktmanager bei corporate-carsharing.com.

 Eine Alternative könnte das zusammen führen von Carsharing und Leasing eines Firmenwagens sein. Manuelle Buchungsprozesse, Fahrtenüberführungen und Schlüsselübergaben machen den gängigen Firmenwagen unnötig umständlich. Außerdem ergab eine Studie des Fraunhofer Instituts, dass Dienstfahrzeuge eine durchschnittliche Standzeit von 70 Prozent haben.

„Führt man beide Konzepte zusammen und kombiniert ein Leasingfahrzeug mit der Carsharing Technologie, so bekommt man die scheinbar ideale Lösung: Corporate Carsharing,“ sagt Tillmanns. Schlüsselkästen und Fahrtenbücher werden damit abgeschafft, die exklusive Mobilität jedoch erhalten. Schon ein Fünftel der deutschen Unternehmen setzen laut Tillmanns schon auf den neuen Trend des Carsharings. ane

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