So genannte Voluntourism-Angebote boomen – wer Wissenschaftler bei der Arbeit mit Tieren begleiten will, findet mittlerweile eine riesige Auswahl an Reisen vor

Malika Fettak, Expeditionsleiterin bei Biosphere Expeditions in einer kirgisischen Jurte auf der ITB Berlin

Spuren von wilden Tieren lesen, Kamerafallen aufstellen, Kotproben einsammeln: Immer mehr Organisationen ermöglichen es Reisenden, Forscher auf Zeit zu spielen und sich gemeinsam mit Biologen auf die Fährte von wilden Tieren zu machen. Das Angebot wächst stetig. Mittlerweile finden sich Reisen auf allen fünf Kontinenten – vom Wal auf den Azoren, über den Schneeleoparden in Kirgisien bis zur Breitfuß-Beutelmaus in Australien.

Einer der Marktführer ist Biosphere Expeditions. Mit dieser gemeinnützigen Organisation geht es für Abenteurer von den Tropen des Amazonas bis nach Sumatra. Insgesamt organisiert Biosphere Expeditions im Jahr zwölf Projekte in zwölf verschiedenen Ländern. In einem Zeitraum von ein bis zwei Wochen kommen Teilnehmer den Forschern und Naturschützern ein Stück näher. „Die Chance selbst aktiv zu werden, mit Wissenschaftlern eng zusammenzuarbeiten, und mit eigenen Händen etwas zu tun macht die Freiwilligen-Arbeit aus“, sagt Malika Fettak, Expeditionsleiterin und Pressesprecherin von Biosphere Expeditions.

Diee gemeinnützige Organisation unterscheidet sich von einem Reiseveranstalter ganz klar: Die Teilnehmer bewegen sich in Gebieten wie Nationalparks, die für Touristen normalerweise nicht zugänglich sind. Die gemeinnützige Non-Profit-Organisation sind zudem auf Fördergelder und Sponsoren angewiesen, womit sie dann zum Beispiel neue Kamerafallen und anderes Material beschaffen können. Die Unterkünfte auf den Touren variieren von Land zu Land. Auf den Malediven zum Beispiel sind die Teilnehmer in Luxus-Resorts untergebracht, während sie in der Slovakei in Zelten und dicken Schlafsäcken schlafen.

Malika Fettak hört immer wieder von Leuten, dass ihnen der Mut fehlt, eine Expeditionsreise zu machen, dabei betont sie: „Es ist doch wichtig, sich auch mal etwas zu trauen, denn solche Erfahrungen sind einmalig und wertvoll.“ Wer nicht weiß, was ihn bei einer solchen Reise achten sollte, für den hat Fettak einen „Top Ten Tips-Ratgeber“ erstellt. Doch in dem wachsenden Voluntourism-Markt, ist Biosephre längst nicht allein. Auch andere Anbieter wie Earthwatch aus England und World Unite aus Deutschland bieten eine Vielfalt an Expeditionsreisen wie zum Beispiel nach Indien, in die Mongolei und nach Tansania an. Der Unterschiede zwischen Biosphere Expeditions, Earthworth und World Unite sind die verschiedenen Angebote der Länder sowie der Tierarten. les

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