Auf der Reisemesse ITB finden sich die ausgefallensten handgemachten Gewänder

 

David – Jäger von den Fiji-Inseln

„Wer einen Bullen tötet, der trägt seinen Bullenring als Kette“, sagt David Johnson. Johnson ist 32 Jahre alt und stammt von den Fiji-Inseln. Er trägt ein Kriegskostüm, das traditionell für seine Insel ist. Die Bemalungen in seinem Gesicht sind Kriegsbemalungen. In seiner Hand hält er einen „War Club“, eine Waffe, mit der einst Kannibalismus betrieben wurde. Johnson ist gestern mit 13 Kollegen aus Fiji angereist und erhofft sich von der ITB, dass mehr Europäer auf „seine“ Inseln reisen. Auf die Frage, wie ihm Deutschland gefalle, antwortete er mit südpazifischer Gelassenheit: „So far so  good“.

„Wer einen Bullen tötet, der trägt seinen Bullenring als Kette“, sagt David Johnson. Johnson ist 32 Jahre alt und stammt von den Fiji-Inseln. Er trägt ein Kriegskostüm, das traditionell für seine Insel ist. Die Bemalungen in seinem Gesicht sind Kriegsbemalungen. In seiner Hand hält er einen „War Club“, eine Waffe, mit der einst Kannibalismus betrieben wurde. Johnson ist gestern mit 13 Kollegen aus Fiji angereist und erhofft sich von der ITB, dass mehr Europäer auf „seine“ Inseln reisen. Auf die Frage, wie ihm Deutschland gefalle, antwortete er mit südpazifischer Gelassenheit: „So far so good“.

 

Manzi – der deutsche Afrikaner

Manzi Kayihura überrascht einen sofort, denn er spricht perfekt Deutsch. Manzi hat 13 Jahre zum Studieren und Arbeiten in Deutschland gelebt. Manzi ist 49 Jahre alt und kommt aus Ruanda, wo er 1999 nach seinem Deutschlandaufenthalt wieder hingezogen ist. Auf die ITB Berlin kommt er jährlich um sein Land zu vertreten. Erst kürzlich wurde Ruanda zum saubersten und sichersten Land Afrikas durch die Vereinten Nationen ausgezeichnet.  Sein traditionelles Kostüm wird zu feierlichen Anlässen getragen. Der Kopfschmuck bei Frauen heißt Urugori und sagt, ob die Frau verheiratet ist. Wenn die Frau, wie auf dem Bild, zwei Urugoris trägt, ist sie verheiratet. Trägt sie nur eine, ist sie ledig.

Manzi Kayihura überrascht einen sofort, denn er spricht perfekt Deutsch. Manzi hat 13 Jahre zum Studieren und Arbeiten in Deutschland gelebt. Manzi ist 49 Jahre alt und kommt aus Ruanda, wo er 1999 nach seinem Deutschlandaufenthalt wieder hingezogen ist. Auf die ITB Berlin kommt er jährlich um sein Land zu vertreten. Erst kürzlich wurde Ruanda zum saubersten und sichersten Land Afrikas durch die Vereinten Nationen ausgezeichnet.
Sein traditionelles Kostüm wird zu feierlichen Anlässen getragen. Der Kopfschmuck bei Frauen heißt Urugori und sagt, ob die Frau verheiratet ist. Wenn die Frau, wie auf dem Bild, zwei Urugoris trägt, ist sie verheiratet. Trägt sie nur eine, ist sie ledig.

 

Estrella – die Krugtänzerin

Estrella Gubo fällt einem beim Betreten der Messehalle sofort ins Auge. Ihr traditionelles Kostüm ist handgemacht und wird auf Spanisch auch „Spinnennetz“ genannt. Die Blumen heißen Nanduti und sind traditionelle Blumen Paraguays. Es dauert drei Monate ein Kostüm herzustellen und kostet um die 700 Euro. Mit dem Krug wird Wasser gesammelt. Bei traditionellen Tänzen wird er auf dem Kopf getragen. Sie ist 36 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Paraguay, was „Land des Wassers“ bedeutet. Seit acht Jahren lebt sie aus beruflichen Gründen mit ihrem Mann und ihren Kindern in Wien. Dort betreiben die beiden eine Tanzschule.

Estrella Gubo fällt einem beim Betreten der Messehalle sofort ins Auge. Ihr traditionelles Kostüm ist handgemacht und wird auf Spanisch auch „Spinnennetz“ genannt. Die Blumen heißen Nanduti und sind traditionelle Blumen Paraguays. Es dauert drei Monate ein Kostüm herzustellen und kostet um die 700 Euro. Mit dem Krug wird Wasser gesammelt. Bei traditionellen Tänzen wird er auf dem Kopf getragen. Sie ist 36 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Paraguay, was „Land des Wassers“ bedeutet. Seit acht Jahren lebt sie aus beruflichen Gründen mit ihrem Mann und ihren Kindern in Wien. Dort betreiben die beiden eine Tanzschule.

Paula – die „Fuikl“-Herstellerin

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Den Kopfschmuck der Kühe macht Paula Größwang selbst. Man nennt ihn Fuikl, und es dauert eineinhalb Tage um einen Kopfschmuck fertig zu stellen, je nach Größe auch länger. Sie ist 66 Jahre alt, kommt aus Berchtesgaden und ist zum ersten Mal auf der ITB um ihre Heimat zu präsentieren und Fuikl vor Ort anzufertigen. Sie trägt ein traditionelles Dirndl, das 100 Euro aufwärts kostet. Auch Zuhause trägt Ulrike ihre Dirndl, nur zur Gartenarbeit zieht sie sich eine Hose an.

Belinda – Miss Kreuzberg in ägyptischem Gewand

Belinda ist 25 Jahre alt und stolze Miss Berlin-Kreuzberg 2015-Titelträgerin. Sie stammt aus Berlin und trägt ein traditionelles Kostüm aus Ägypten. Hier wirbt die Miss Germany Corporation MGC mit offiziellen Titelträgerinnen für Egypt Travel, der der offizielle Ausrichter der Misswahlen ist. Gleichzeitig natürlich auch für die Misswahlen. Sie wollen Schönes und Schönes zusammenbringen. Insgesamt sind zehn Titelträger auf der Messe anwesend.

Belinda ist 25 Jahre alt und stolze Miss Berlin-Kreuzberg 2015-Titelträgerin. Sie stammt aus Berlin und trägt ein traditionelles Kostüm aus Ägypten. Hier wirbt die Miss Germany Corporation MGC mit offiziellen Titelträgerinnen für Egypt Travel, der der offizielle Ausrichter der Misswahlen ist. Gleichzeitig natürlich auch für die Misswahlen. Sie wollen Schönes und Schönes zusammenbringen. Insgesamt sind zehn Titelträger auf der Messe anwesend.

Janika und Onika – die traditionell gekleideten indischen Schwestern

„Es dauert 10-15 Minuten um ein Sari anzuziehen“, sagt Janika (23). Sie und ihre Schwester Onika (22) leben in Berlin, ihre Eltern sind ursprünglich aus Kalkutta. Beide tragen traditionelle Saris ihrer Mutter. Man trägt sie sowohl in der Stadt als auch bei Festen. Ein Sari kann zwischen zehn und 500 Euro kosten. Es gibt sowohl handgefertigte Saris als auch solche, die in Fabriken hergestellt werden. Ein Sari ist dreiteilig, ein bauchfreies top, ein Unterrock und dann ein fünf meterlanges Tuch, das man wickeln muss. Der Bindi auf der Stirn wird heutzutage überwiegend als Modeschmuck getragen. Lediglich an den großen roten Punkten erkennt man heutzutage die verheirateten Frauen. Durch Freunde sind sie zur ITB gekommen und präsentieren seit fünf Jahren Indien.

„Es dauert 10-15 Minuten um ein Sari anzuziehen“, sagt Janika (23). Sie und ihre Schwester Onika (22) leben in Berlin, ihre Eltern sind ursprünglich aus Kalkutta. Beide tragen traditionelle Saris ihrer Mutter. Man trägt sie sowohl in der Stadt als auch bei Festen. Ein Sari kann zwischen zehn und 500 Euro kosten. Es gibt sowohl handgefertigte Saris als auch solche, die in Fabriken hergestellt werden. Ein Sari ist dreiteilig, ein bauchfreies top, ein Unterrock und dann ein fünf meterlanges Tuch, das man wickeln muss. Der Bindi auf der Stirn wird heutzutage überwiegend als Modeschmuck getragen. Lediglich an den großen roten Punkten erkennt man heutzutage die verheirateten Frauen. Durch Freunde sind sie zur ITB gekommen und präsentieren seit fünf Jahren Indien.

law

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