Die Reisebuchungen sind aufgrund weltweiter Krisenherde und Terroranschläge zu Beginn des Jahres etwas zurückgegangen. Dabei meiden die Urlauber im Vergleich zum Vorjahr besonders die Länder Türkei, Ägypten und Tunesien. Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen ReiseVerbandes (DRV), schloss anlässlich der Eröffnung der Internationalen Tourismus Börse (ITB) eine grundsätzliche Urlaubsmüdigkeit jedoch aus. Stattdessen wenden sich deutsche Urlauber verstärkt der Karibik zu: Besonders Kuba, die Dominikanische Republik und Mexiko sind derzeit stark nachgefragte Reiseziele. Alleine für Kuba sind die Reisebuchungen im Vergleich zum Vorjahr um knapp die Hälfte gestiegen.

Trotz der Buchungssorgen mancher Zielländer warf auch ITB-Chef Göke zum 50. Jubiläum der Messe einen optimistischen Blick in die Zukunft: Von neun Ausstellern im Gründungsjahr 1966 bis hin zu 10.000 Ausstellern aus fünf Kontinenten und 187 Ländern in diesem Jahr hat die weltweit größte Reisemesse über die Jahre an Bedeutung gewonnen. Dabei sei sie „Trends nicht nur hinterhergelaufen, sondern selbst Vorreiter gewesen“, wie sich etwa an der für 2017 geplanten Premiere der ITB China in Shanghai zeige. Die Kernaufgabe der Messe, nämlich Menschen zusammenzuführen, die Geschäfte miteinander abschließen können, ist dabei laut Göke nie aus dem Blick verloren worden. Auch in diesem Jahr ist von dem diesjährigen Partnerland Malediven, das bereits seit 1984 auf der ITB vertreten ist, über erstmal vertretene Online-Portale bis hin zu den vatikanischen Museen eine große Bandbreite an Ausstellern auf der Messe.

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