Die ehemalige Kolonie Großbritanniens liegt am Rand Asiens und ragt in den indischen Ozean hinein. Erst seit den freien Wahlen 2010 hat sie die Tore für den Massentourismus geöffnet.Für das Jahr 2015 wünschen sich die Tourismusverantwortlichen 4 Millionen Besucher. Zum Vergleich: Die fast doppelt so große Mongolei rechnet erst 2020 mit einer Million Gästen. Muriel Philippi von Green Tiger Travel berichtet: „Einige Gebiete, die unter Militärregime stehen, sind für Touristen noch immer unzugänglich.“ Momentan verletzen die Regierung und die Armee Myanmars noch Menschenrechte wie Meinungsfreiheit, Würde und Sicherheit. „Doch unter der Bevölkerung ist der Wille da, eine Demokratie zu werden.“

Frau Philippi erzählt weiter: „Die Menschen in Myanmar würden einen hektischen Messebesucher, der mit schnellen Schritten durch die Hallen eilt, aufhalten.“ Dass Hektik zum Alltag gehört, scheint nicht in ihr Weltbild zu passen. „Ein weiterer Kritikpunkt, den die Menschen in Myanmar der westlichen Lebensweise anmaßen, ist deren Konzentration auf die materiellen Dinge“, so Phlilippi. Inwieweit der aufkommende Tourismus mit den Werten der Einheimischen harmoniert, ist fraglich.

Bis jetzt sind die Besucher vor allem aus Asien, nur 30 Prozent kommen aus anderen Kontinenten, vor allem aus Frankreich und den USA. Von 2000 bis 2012 haben sich die internationalen Einkünfte mehr als verdoppelt, so die Wirtschaftskammer Österreich. (ana)

 

Bildquelle: http://www.jugendfotos.de/media/37637-fischers-fritze

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