11023277_943696775665087_334626074_nStrand und Sprachkurs oder eher Wald und Abenteuer? Mit diesen Gedanken spielen Eltern und Jugendliche vor dem Sommer. Das Betreuungsprogramm für die längsten Ferien im Jahr kann sehr unterschiedlich ausfallen, wie die Stände auf der ITB Berlin zeigen. Was den Ablauf der Freizeit betrifft, tauchen in den letzten Jahren Fragen zum Essen auf. Unverträglichkeiten sind heute keine Seltenheit, manche Kinder ernähren sich vegetarisch oder vegan, diese Ansprüche müssen von allen Freizeitveranstaltern erfüllt werden. Andere müssen regelmäßig Medikamente nehmen und sind auf organisierte Betreuer angewiesen. Neben diesen körperlichen Bedürfnissen, ist ein Haus mit Schwimmbad, Kletterwand, Erlebnispfad oder einem Experimentiercamp bei Familien besonders gefragt. Diese Extras erfüllen leider nicht alle Unterkünfte und verlangen nach einer guten Recherche.

Ein Stand in der Mitte der Messehalle wirbt für den naturbelassenen Nationalpark in der Eifel. In einem ausgewählten Gebiet des Waldes können Kinder mit körperlichen Einschränkungen aktiv werden, so der „Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein Westfalen“. Auf frei zugänglichen Wegen können Kinder in die Natur eintauchen und den Wald erkunden. Ein Mitarbeiter des Nationalparks: „Vor einigen Jahren wäre ein vergleichbares Erlebnis nicht denkbar gewesen, erst jetzt sind die Wege auch für Rollstuhlfahrer ausgebaut. Jeder soll Teil der Gemeinschaft sein.“ Die Frage nach Sicherheit ist für den Mitarbeiter kein Thema.

11014740_943696795665085_420520221_nAn einem Stand vor einem lebensgroßen Wikingerschiff steht der Verein „Alte Schule Jugendreisen“ Rede und Antwort. Der Verein aus Niedersachsen setzt auf Natur und soziale Kontakte. Hier sollen Kinder die Möglichkeit der Selbstfindung und Erholung haben. Bei den Jugendlichen ist die Selbstorganisation ein wichtiges Thema. Eine komplett durchgeplante Ferienwoche ist bei Teenagern nur ungern gesehen. Von anderen Jugendreisen unterscheidet sich dieser Verein durch die von Wald und Wiesen umgeben Unterkünfte und die abenteuerlichen Unternehmungen im Kletterpark oder auf Flüssen mit dem selbstgebauten Schiff.

11020352_943696762331755_1865364072_n„RUF- Reisen“, einer der größten Anbieter bedient Wünsche anderer Eltern und Kinder. „Für Eltern steht ein internationaler Austausch und die Erkundung eines exotischen Landes ganz oben auf der Liste.“, so eine Mitarbeiterin. Die Schulungsräume dürfen gerne auch in einem außergewöhnlichen Gebäude, wie dem Empire State Building in New York sein. Die Erfahrungen des Veranstalters zeigen, dass Siegel, die auf den Prospekten der Agentur abgedruckt sind, für Eltern schnell erkennbar sein müssen und werden von ihnen regelmäßig gefordert. Die organisierten Workshops am Urlaubsort zählen zu den Extras und werden von Müttern und Vätern als spannende Möglichkeit für ihre Kinder gesehen. Kinder und Jugendliche lieben es sich auf einer Bühne im Schauspiel zu üben oder einfach eine neue Sportart auszuprobieren. (ela)

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