Das Partnerland hat heute seine Zelte auf der ITB Berlin aufgeschlagen und das ist wortwörtlich gemeint. Der Stand ist ein hölzernes Zeltgebilde vor einer Bergkulisse. Es zeigt sich aber trotzdem schnell, dass die Mongolei mehr als Steppe, Sanddüne und Jurte ist. Dieses erst seit kurzer Zeit von Touristen erkundete Gebiet ist ein lebendiges Museum. Die Ruinen und Höhlen im Land sind noch unberührt. Die Touristenzahl mit ca. 400. 000 aus dem Jahr 2014 ist sehr klein, wenn man sie mit die Zahl der Reisenden auf die Insel Mallorca vergleicht. Diese beträgt über 10 Millionen.

Für die Touristen der Mongolei sind besonders die historischen Überreste interessant, denn die Kultur der Nomaden ist dann leichter verständlich. Durch die Naturverbundenheit der Mongolen erwartet die Besucher eine ursprüngliche Landschaft. Eine weitere Besonderheit sind die roten Korallen, die zur Verzierung von Schmuck und Kopfbedeckungen verwendet werden. Die getrockneten Nesseltiere stammen aus der Wüste Gobi und sind dort durch das frühere Schelfmeer entstanden. Michael Kohn, Autor von „Lonely Planet Mongolia“ beschreibt seine Erfahrungen so:

„Die Mongolei ist ein ursprüngliches Wunder, ein Land, in dem die Sanddünen singen. Pferde weiden frei und Nomaden begrüßen die Reisenden mit offenen Türen.“

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts kommen schon Mongolen zum Studium nach Leipzig oder Berlin. Heute spricht jeder sechzigste Mongole Deutsch. Eine deutschsprachige Kontaktaufnahme zu den Einheimischen ist also gar nicht so unwahrscheinlich. (ela)

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