Sierra Leone will nach Ebola wieder voll durchstarten

Weiße Strände, Nationalparks, tropische Regenwälder – Sierra Leone hat viel zu bieten und überzeugt mit seinen Landschaften. Doch viele Menschen lassen sich von den schlechten Nachrichten abschrecken dorthin zu reisen. Die Folgen der negativen Berichterstattung zeigten sich vor allem in der Touristenbranche. So fiel die Besucherzahl durch die Ebola-Epidemie im Jahr 2014 auf etwa 43.000. 2013 waren es noch 81.000 Reisende.

Ein Masterplan, um die touristische Infrastruktur des westafrikanischen Landes auszubauen und vor allem neu aufzubauen, wurde entwickelt, um einen Weg aus der Krise zu finden. Entworfen wurde dieser von Kadija O. Seisay, Ministerin für Tourismus und Kultur, umgesetzt vom National Tourist Board. Am ersten Messetag sind der Geschäftsführer Yassin Kargbo und die Tourismusministerin selbst vor Ort, um ihre Bemühungen vorzustellen. Der Plan beinhaltet vor allem den Neubau von Straßen, damit touristisch interessante Orte besser bereist werden können.

Der Masterplan beinhaltet auch ökotouristische Aspekte. So sollen auf der flachen Oberfläche des Bintumani, des höchsten Berges in Sierra Leone, fünf Öko-Lodges entstehen. „Insgesamt 250 Menschen können dort in Zukunft ihren Urlaub verbringen, frisches Obst und Gemüse aus der Umgebung genießen und mit frischem Wasser versorgt werden“, sagt Kargbo. Die gesamte Anlage wird mit Solarenergie betrieben. Anders sieht es da am beliebten Tokeh Strand aus. Hier findet sich bereits das „The Place“, ein Fünf-Sterne-Hotel, das kurz vor Ausbruch der Ebola-Epidemie eröffnet wurde. Die Gegend soll sich zukünftig noch mehr zu einem bekannten Touristenmagnet entwickeln. Am selben Ort findet sich auch das Drei-Sterne-Hotel „Tokeh Beach Resort“, das vor dem Bürgerkrieg Zuhause vieler Reisender war und heute noch existiert.

Kadija O. Seisay und Yassin Kargbo sehen im Tourismus einen wichtigen Erfolgsfaktor für Sierra Leone und wollen deshalb in diesen Bereich mehr investieren. Aus diesem Grund präsentieren sie sich auf der ITB, um Menschen zu informieren und ihre Ziele vorzustellen. Sie gehen davon aus, dass die Krise Ende März überwunden ist. Im aktuellen Gesundheitsbericht der WHO soll dies sogar schon am 15. März erreicht sein. In den vergangenen zwei Jahren wurden auch schon wieder Pressereisen nach Sierra Leone organisiert. Der Geschäftsführer von National Tourist Board blickt positiv in die Zukunft: „Wir sehen das Licht am Ende des Tunnels. Sobald Ebola Geschichte ist, wollen wir vorbereitet sein, um touristisch sofort wieder durchzustarten!“ (kig)

Am 05.03.2015 findet um 17 Uhr eine Pressekonferenz zu diesem Thema unter dem Motto „Entwicklung des Tourismus nach Ebola in Sierra Leone“ in Halle 5.3 statt.

 

Weitere Informationen gibt es zu diesem Thema unter:

National Tourist Board of Sierra Leone

Agnès Kah
Kölner Landstraße 429
D-40589 Düsseldorf

Telefon: +49.211.13060102
Mobil: +49.172.5363580
info@loewentouristik.de

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