Bhutan gehört zu den Ländern in der Welt, die in touristischer Hinsicht am wenigsten erschlossen sind. Auf der ITB 2014 präsentieren mehrere Reiseveranstalter das Land, das etwa so groß wie die Schweiz ist. Geografisch hat Bhutan viel zu bieten – neben den unterschiedlichsten Landschaften auch die höchsten bis zu 7500 Meter hohen Berge, die noch nie bestiegen wurden.

Das Land erhebt eine Reisepauschale von ungefähr 240 Euro pro Tourist und pro Tag. Darin enthalten sind der Hotelaufenthalt (mindestens 3 Sterne), alle Mahlzeiten, Eintrittsgelder sowie Steuern und Gebühren. Diese Pauschale ist wohl einer der Gründe, dass nur wenige Touristen das Land besuchen.

In Bhutan ist das „Bruttonationalglück“, verfassungsmäßig festgehalten. Es setzt sich aus den vier Säulen Kulturförderung, Umweltschutz, Wirtschaftswachstum und gutem Regieren zusammen. Alle Säulen spielen dabei eine gleichwertige Rolle. Dafür hat das Land, das sich erst seit 1996 verstärkt der restlichen Welt öffnet, ein eigenes Ministerium für Glück. Es wurde ein Katalog aus 249 Fragen erstellt, der dazu dient den Glücksindex der Bevölkerung zu messen. Ob die Bevölkerung wirklich glücklicher ist als die restliche Weltbevölkerung? Man müsste selber nach Bhutan reisen, um das zu überprüfen.

Quellen:
http://www.bhutanfootprintstravel.com/
http://www.zeit.de/2011/49/Kapitalismuskritik-Bhutan/komplettansicht

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