Bild: Werbebanner als Vorgeschmack auf die Ski WM 2013. Quelle: Joana Juckel

Der Countdown läuft. In knapp 700 Tagen fällt der Startschuss für das Winter-Sportereignis in Österreich – die Alpine Ski WM in Schladming. Seit Februar diesen Jahres ist die Stadt in der Steiermark offizieller Träger der FIS-Fahne. Vom 04.02. bis 17.02.2013 findet die Ski WM nach zwei erfolglosen Bewerbungen erneut in Schladming statt. 1982 war die Weltskielite zuletzt zu Gast in der Steiermark, nun laufen die Vorbereitungen für das anstehende Sportevent auf Hochtouren. Bereits im kommenden Jahr muss alles fertig sein – vom Stadion bis hin zur Zufahrt für die Besucher. Dann findet nämlich das Saisonfinale der FIS in Schladming statt und dient als „letzte Feuerprobe“, weiß Margot Bachbauer vom Steiermark Tourismus. Am Messestand in Halle 17 informiert sie über die Region und natürlich über die WM.

Alle offiziellen Bauten sollen in diesem Jahr fertig gestellt werden und mit der futuristischen Talstation „Planet Planai“ ist der erste Meilenstein schon erreicht. Diese ist bereits in Betrieb und im Winter 2011/2012 soll sowohl das Stadion, als auch das so genannte Service Deck mit Parkmöglichkeiten stehen.

Was die Besucherzahlen angeht, rechnet die Stadt mit mehr Besuchern als bei der WM in Garmisch Partenkirchen. Dort waren zwischen 5000 und 10000 Besucher täglich an der Piste, um den Sportlern zuzujubeln.

Was die Lautstärke am Pistenrand angeht, will Schladming neue Maßstäbe setzen: und zwar mit Hilfe von grünen „Herzglocken“ – kleine Kuhglocken, die bereits bei der Abschlussveranstaltung der FIS WM 2011 an die Besucher verteilt wurden.

Sie sollen einen Vorgeschmack darauf geben, was die Sportfans 2013 in Schladming erwartet. Ähnlich wie Südafrika im vergangenen Fußballsommer mit dem Phänomen Vuvuzela, setzt die Steiermark auf ein lautstarkes Instrument, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen.

Um dem erwarteten Besucheransturm zu regeln, setzt Schladming auf die tatkräftige Unterstützung der Nachbarstädte. In der gesamten Region stehen rund 25000 Betten zur Verfügung und hier und da sind weitere Hotels in Planung. Außerdem erweitern Hotels ihr Kontingent und bauen aus. Alternativ zum typischen Hotelaufenthalt empfiehlt sich eine Unterbringung im eigenen Almdorf. „Almhütten direkt an der Piste mit eigener Sauna liegen voll im Trend“, sagt Margot Bachbauer.

Skifahrer unter den Besuchern brauchen sich während der WM nicht sorgen, selbst keinen Ski auf die Piste zu setzen, denn bis auf wenige Ausnahmen, werden alle Pisten im Skigebiet geöffnet sein. Lediglich das Pistenvergnügen am Hausberg Planai wird um etwa 20 bis 30 Prozent gemindert. Schladming und ganz Österreich ist bereit, den Skizirkus zu eröffnen und die Weltelite des Skisports zu begrüßen. Für die Einheimischen könnte es am Besten schon heute losgehen.

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