Die Zeiten in denen Jugendliche gerne mit Campingzelt über Stock und Stein durch die Walde ziehen sind vorbei. Das zeigt die erste Studie der Bundesregierung „Campingmarkt in Deutschland“ : Nur etwa vier Prozent der 14 bis 19-Jährigen machen Campingurlaub.

Woran liegt das? Erwin Pfeiffer vom Automobilclub ADAC ist der Ansicht, es sei ein Hemmnis, dass Führerscheinneulinge keine größeren Fahrzeuge wie Caravans mehr fahren dürften. Feste Unterkünfte würden immer beliebter, Campingplätze sollten sich darauf ausrichten.

„Camping ist sehr ausrüstungsintensiv“, beschreibt Eicke Schüürmann, Geschäftsführer der Leading Campings GmbH, und Jugendliche wollen flexibel sein. Mit einer teuren Campingausrüstung ist das schwer. Im Vergleich mit Campingplätzen käme man in Städten wie Lloret de Mar auch günstig in Hotels unter, in denen Essen und Trinken umsonst seien.

Dennoch: Camping ist im Rahmen von „Jugendgruppenreisen, Abenteuer und Sport unter Jugendlichen immer noch beliebt“, so Schüürmann. „Jugendliche wollen freier sein, sich nicht an Essenszeiten binden“, und das biete Camping.

Mehr generelle Infos über die Studie in der aktuellen Pressemitteilung des Deutschen Tourismusverbandes e.V. :http://www.presseportal.de/pm/43910/1575629/dtv_deutscher_tourismusverband_e_v

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