Foto: Hennabemalungen. Quelle: Imke Schroeder

Anstatt den Besucher mit herkömmlichen Give-Aways wie Kugelschreibern und Blöcken zu langweilen, haben sich Indien, Jemen und die Vereinigten Emirate etwas Besonderes einfallen lassen: Mit Hennapaste werden die Handrücken von Besucherinnen verziert. Traditionell wird die Hennabemalung vor Festen, vor allem bei Hochzeiten getragen. „Und je dunkler das Henna wird, umso mehr liebt dich dein Mann“, verraten die Henna Girls.

Eine originelle Idee, die auf große Nachfrage stößt. An drei Ständen bilden sich lange Schlangen mit interessierten Frauen aus aller Welt. Dennoch meint das indische Henn Girls, das dies kein anstrengender Job sein. Und obwohl alle drei Henn Girls den ganzen Tag lang die winzigen Verzierungen auf den Handrücken zahlreicher Besucherinnen auftragen, sind sie sich einig: Es macht immer noch Spaß, denn es ist ihr Hobby. So übt Rukaya aus den Vereinigten Emiraten Henna schon seit ihrer Kindheit. Denn keine der dreien macht Hennamalerei in ihrem Heimatland beruflich. Alle sind berufstätig, so wie Rabia aus dem Jemen, die als Biologielehrerin arbeitet. Bei ihr kann man sich sogar schwarzes Henna machen lassen, eine seltenere Form des Naturstoffs.

So unterschiedlich die Hennabemalungen von Land zu Land sind, eines gilt jedoch für alle: Geduld. Denn die Hennapaste muss mindestens eine halbe Stunde trocknen. Genug Zeit, um sich nach einem passenden Mann umzuschauen

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